An Erfahrung gewonnen

28.11.2010 − 

Das Ziel einer “Common region of best health“ hat innerhalb des INTERREG 4A Projektes „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit für die Brustgesundheit in Süddänemark und Schleswig-Holstein“ Gestalt angenommen. Das war das primäre Ergebnis der Abschlusskonferenz "Cross-border cooperation is the future – Breast Health is an example”, die am 24. November 2010 an der Fachhochschule Flensburg stattgefunden hat.

Nach der Begrüßungsansprache des Leadpartners Prof. Dr. Roland Trill, stellten die politischen Repräsentanten Dr. Bettina Bonde, Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein und Stephanie Lohse, Council of Region Syddanmark, den beidseitigen Nutzen des Projekts und den positiven Auswirkungen der Kooperation zwischen den Nachbarregionen.

Hauptrednerin Prof. Elsbeth Lynge vom Institute of Public Health der Universität Kopenhagen berichtete über das Vorkommen von Brustkrebs und schloss aus ihren Ergebnissen, dass die Sterblichkeit durch Brustkrebs durch eine Untersuchung reduziert werden kann.

Auf dieser Basis formulierten Prof. Dr. Ingrid Schreer und Dr. Christian Schem vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein die Zukunft von weiteren grenzüberschreitenden Forschungsprojekten oder der verstärkten Nutzung der grenzüberschreitenden Infrastruktur, die während des Projekts für den Austausch von Untersuchungsbildern etabliert wurde.

Die dänischen Experten Peder Illum, MEdCom, und Claus Duedal Pedersen, Universitätsklinikum Odense, präsentierten die technische Infrastruktur und die Ergebnisse der Evaluierung des Testlaufs.

Abschließend wies Claus Toftgaard, Region Syddanmark, auf die Gemeinsamkeiten zwischen den Regionen hin wie den Behandlungsprogrammen, die Arbeit und die Kommunikation der Ärzte sowie die Qualitätsindikatoren hin. Seine Schlussfolgerung: Das Projekt „Cross-border Breast Health“ hat gezeigt, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eine Möglichkeit ist, die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Er ging sogar noch weiter: Die beteiligten Regionen Süddänemark und Schleswig-Holstein könnten eine stark zusammenarbeitende Region mitten in Europa bilden – eine „Gemeinsame Region bester Gesundheit“.

Alle Ziele, Aufgaben und Erfahrungen des Projekts sind verkürzt im Summary Report zu finden, der während der Abschlusskonferenz verteilt wurde. Die deutsch-dänische Broschüre enthält auch konkrete Schritte, um ein Grenzüberschreitendes Brustkrebszentrum zu etablieren.

Hier finden Sie alle Präsentationen (in Englisch).

Hier können Sie den Summary Report downloaden (Broschüre in Dänisch und Deutsch).

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